Loesch Henri
Biographie
aus Anlass einer Vernissage mit dem Thema „Blannenheem- Aktivitäten früher und heute“

Am 03.11.1930 wurde Herr Loesch in Esch Alzette geboren. Er wuchs dort mit einer älteren und einer jüngeren Schwester auf.
Bereits als 5 jähriger ist Herr
Loesch zur Fotographie gekommen. Damals beobachtete er einen Mann mit
einer großen Holzkiste, der mit dem Kopf unter einem schwarzen Tuch
verschwand.
Zuerst wusste er nicht was dieser Mann mit der ganzen Maschinerie vorhatte, aber er war von Anfang an fasziniert. Er sprach den Mann an und schon als er ihm nur ein paar kleine Details erklärte, war für Herr Loesch eines ganz sicher:
„Wenn ich groß bin möchte ich auch Fotos machen und alles über diese komplizierte Maschinerie wissen und verstehen“.
Herr Loesch interessierte sich fortan für alles was mit Fotographie zu tun hatte. Er las Fachbücher aus der Schweiz, interessierte sich für Kunst, Maler und vor allem für die Technik die man benötigte, um ein perfektes Foto entstehen zu lassen. Herr Loesch bezeichnete es als großes Glück ein gutes Verhältnis zum Chef der Escher Bibliothek zu haben, da er immer sofort über die neusten Fachbücher informiert wurde. In seiner Jugend beschäftigte er sich viel mit Kunst. Er fing an Bilder zu zeichnen und malte Aquarelle.
Er hatte auch schon immer ein besonderes Auge fürs Detail. Noch heute weiß er bis ins Detail was seine Frau getragen hatte, als er sie das erste Mal sah.
Mit 26 Jahren, ein Jahr nachdem er sie kennen lernte, nahm er sie zur Frau.
Mit 33 Jahren hatte Herr Loesch einen Arbeitsunfall auf der Schmelz. Auf Grund dessen musste er mit 36 Jahren eine Netzhautablösung am rechten Auge erleiden und erblindete an diesem Auge.
Mit 48 Jahren mussten Herr Loesch und seine Frau einen schweren Schicksalsschlag erleiden. Sie verloren ihren gemeinsamen Sohn bei einem Verkehrsunfall.
Erst mit 49 Jahren hatte er genügend Geld gespart um sich seine erste Kamera zu kaufen. Nach und nach kaufte er sich eine komplette Fotoausrüstung, sogar eine Dunkelkammer richtete er sich ein.
Herr Loesch liebt das spontane fotografieren von lebendige Momentaufnahmen.
Eines seiner Lieblingsmotive sind Blumen in den unterschiedlichsten Farben und Formen.
Ab circa seinem 60. Lebensjahr bemerkte Herr Loesch dass seine Sehkraft in seinem linken Auge stark nach ließ. Sein behandelnder Arzt diagnostizierte ihm dann den grauen Star.
Kurze Zeit später erkrankte seiner Frau an Alzheimer. Herr Loesch pflegte sie 9 Jahre lang, bis zu Ihrem Tod. Noch im selben Jahr erlitt er einen Schlaganfall, wodurch er sein Augenlicht verlor.
Bei all dieser schweren Schicksalsschläge half Herr Loesch die Liebe zur Fotografie.
Während der Zeit, in der er alleine zuhause lebte wurde er vom BBF (Service Berodung, Betreiung a Fräizäit) betreut und entdeckte durch sie in der Keramik eine weitere Leidenschaft.
Dieses Hobby bereitet ihm heute noch sehr viel Freude und er kann es seit seinem Einzug ins Blannenheem im Mai 2013 zusätzlich 2x wöchentlich hier ausleben.
Trotz seiner Blindheit ist die Fotografie sein liebstes Hobby, welches er mit all seinen Sinnen verwirklicht.
Sein Gehörsinn, sein Gefühl und sein gutes Vorstellungsvermögen helfen ihm, dass aus seinen Momentaufnahmen richtig tolle Fotos entstehen.
Bei seinem Projekt im Blannenheem wollte Herr Loesch Aktivitäten von früher und heute darstellen. Eine Gruppe von Bewohnern war ihm dabei mit Begeisterung behilflich und stellte verschiedene Arbeiten von früher dar. Diese Bilder wurden in schwarz-weiß gefertigt.
Die bunten Bilder sind spontan entstanden, als Herr Loesch die verschieden Aktivitäten im Haus besuchte.
Wir danken allen Modellen aus dem Blannenheem, dem Bieschbecher Atelier für die Gartenbenutzung, dem BBF (Service Berodung, Betreiung a Fräizäit), den kleinen Modellen aus der Maison Relais, Herr Müller für die Requisiten und vor allem Herr Loesch für die tollen Bilder.
Alter von 85 Jahren.
aus Anlass einer Vernissage mit dem Thema „Blannenheem- Aktivitäten früher und heute“

Am 03.11.1930 wurde Herr Loesch in Esch Alzette geboren. Er wuchs dort mit einer älteren und einer jüngeren Schwester auf.
Zuerst wusste er nicht was dieser Mann mit der ganzen Maschinerie vorhatte, aber er war von Anfang an fasziniert. Er sprach den Mann an und schon als er ihm nur ein paar kleine Details erklärte, war für Herr Loesch eines ganz sicher:
„Wenn ich groß bin möchte ich auch Fotos machen und alles über diese komplizierte Maschinerie wissen und verstehen“.
Herr Loesch interessierte sich fortan für alles was mit Fotographie zu tun hatte. Er las Fachbücher aus der Schweiz, interessierte sich für Kunst, Maler und vor allem für die Technik die man benötigte, um ein perfektes Foto entstehen zu lassen. Herr Loesch bezeichnete es als großes Glück ein gutes Verhältnis zum Chef der Escher Bibliothek zu haben, da er immer sofort über die neusten Fachbücher informiert wurde. In seiner Jugend beschäftigte er sich viel mit Kunst. Er fing an Bilder zu zeichnen und malte Aquarelle.
Er hatte auch schon immer ein besonderes Auge fürs Detail. Noch heute weiß er bis ins Detail was seine Frau getragen hatte, als er sie das erste Mal sah.
Mit 26 Jahren, ein Jahr nachdem er sie kennen lernte, nahm er sie zur Frau.
Mit 33 Jahren hatte Herr Loesch einen Arbeitsunfall auf der Schmelz. Auf Grund dessen musste er mit 36 Jahren eine Netzhautablösung am rechten Auge erleiden und erblindete an diesem Auge.
Mit 48 Jahren mussten Herr Loesch und seine Frau einen schweren Schicksalsschlag erleiden. Sie verloren ihren gemeinsamen Sohn bei einem Verkehrsunfall.
Erst mit 49 Jahren hatte er genügend Geld gespart um sich seine erste Kamera zu kaufen. Nach und nach kaufte er sich eine komplette Fotoausrüstung, sogar eine Dunkelkammer richtete er sich ein.
Herr Loesch liebt das spontane fotografieren von lebendige Momentaufnahmen.
Eines seiner Lieblingsmotive sind Blumen in den unterschiedlichsten Farben und Formen.
Ab circa seinem 60. Lebensjahr bemerkte Herr Loesch dass seine Sehkraft in seinem linken Auge stark nach ließ. Sein behandelnder Arzt diagnostizierte ihm dann den grauen Star.
Kurze Zeit später erkrankte seiner Frau an Alzheimer. Herr Loesch pflegte sie 9 Jahre lang, bis zu Ihrem Tod. Noch im selben Jahr erlitt er einen Schlaganfall, wodurch er sein Augenlicht verlor.
Bei all dieser schweren Schicksalsschläge half Herr Loesch die Liebe zur Fotografie.
Während der Zeit, in der er alleine zuhause lebte wurde er vom BBF (Service Berodung, Betreiung a Fräizäit) betreut und entdeckte durch sie in der Keramik eine weitere Leidenschaft.
Dieses Hobby bereitet ihm heute noch sehr viel Freude und er kann es seit seinem Einzug ins Blannenheem im Mai 2013 zusätzlich 2x wöchentlich hier ausleben.
Trotz seiner Blindheit ist die Fotografie sein liebstes Hobby, welches er mit all seinen Sinnen verwirklicht.
Sein Gehörsinn, sein Gefühl und sein gutes Vorstellungsvermögen helfen ihm, dass aus seinen Momentaufnahmen richtig tolle Fotos entstehen.
Bei seinem Projekt im Blannenheem wollte Herr Loesch Aktivitäten von früher und heute darstellen. Eine Gruppe von Bewohnern war ihm dabei mit Begeisterung behilflich und stellte verschiedene Arbeiten von früher dar. Diese Bilder wurden in schwarz-weiß gefertigt.
Die bunten Bilder sind spontan entstanden, als Herr Loesch die verschieden Aktivitäten im Haus besuchte.
Wir danken allen Modellen aus dem Blannenheem, dem Bieschbecher Atelier für die Gartenbenutzung, dem BBF (Service Berodung, Betreiung a Fräizäit), den kleinen Modellen aus der Maison Relais, Herr Müller für die Requisiten und vor allem Herr Loesch für die tollen Bilder.
Zu früh verließ
Herr Loesch uns am 21. August 2016 im Alter von 85 Jahren.
